Der Umgang mit dem Computer gehört in unserem Leben zum Alltag. Auch Kinder kommen frühzeitig damit in Berührung. Sie wachsen in völliger Selbstverständlichkeit mit der modernen Technik auf. Schon im Kindergarten kann mit einem Lerncomputer für Kinder der Umgang mit Hard- und Software erlernt werden.
Die Pädagogen stehen dem Kindercomputer oft etwas kritisch gegenüber. Die Entscheidung hängt letztlich jedoch davon ab, was mit dem Computer tatsächlich gemacht wird. Da Kinder spielerisch lernen, sollte die Verwendung auf das Lernen ausgerichtet sein. Nur Spiele anzubieten, wird von den Fachleuten dagegen abgelehnt. Im Kindergarten mit dem Lerncomputer spielerisch lernen zu können, reizt die Kinder. Sie sind neugierig und nehmen die Technik sehr schnell an. Bei den Eltern ist die Sichtweise sehr differenziert: Von begeisterter Zustimmung bis zu völliger Ablehnung ist jede Meinung vorhanden.
Spielerisch lernen mit dem PC
Mit einem Kindercomputer wird dem Kindergartenkind nicht nur eine geistige Herausforderung geboten, sondern auch die Feinmotorik wird geschult. Gleichzeitig ist der Lerncomputer eine gute Konzentrationsübung, um sich intensiv mit einer Sache und einer Aufgabe zu beschäftigen. Der Kindergarten ist bei richtiger Auslegung der Software für Computer durchaus ein geeigneter Einsatzort. Die Fachleute bestehen aber auf einer begleitenden Anleitung durch das Personal. Außerdem muss der zeitliche Rahmen für die Computerarbeit auf maximal ca. 30 Minuten pro Tag beschränkt bleiben. Zum festen Angebot sollte sie im Tagesablauf nicht gehören: Gemeinschaftliches Spiel mit anderen Kindern – nach Möglichkeit an der frischen Luft – ist für die Kleinen wichtiger.