Aufpassen müssen vor allem Eltern von echten SMS-Fans bei sogenannten Free SMS Abzockern. Solche soll es nämlich auch geben. Das sind jene Anbieter-Seiten, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, aber im Endeffekt nur kassieren. Meistens erfährt man erst durch einen Anwaltsbrief davon, dass einem Kosten entstanden sind. Die Preise stehen ganz kleingedruckt in den AGB, wo in der Regel kaum jemand – vor allem Kinder und Jugendliche nicht – hineinschauen. Wichtig ist gerade bei solchen Anbietern, dass man sich bei kostenlosen Angeboten alles genau durchliest.
Rechtlich gesehen kann ein solcher Anbieter aber eigentlich nicht gegen einen vorgehen, vor allem wenn Minderjährige auf das Angebot hereingefallen sind. Vom Gesetz her müssen alle Kosten ersichtlich auf der Startseite oder einer Unterseite stehen. Einfach nur in den AGB abdrucken ist rechtlich nicht korrekt. Bekommt man solch ein Schreiben vom Anwalt, gilt es, dieses am besten zu ignorieren und den Fall weiter zu beobachten. Denn solche Abzocker wollen den Kunden nur Angst machen.
Vor allem für Kinder verlockend: kostenlose SMS
Free SMS sind immer gratis, sonst wären würden sie ja nicht Free SMS heißen. Wer überhaupt kein Vertrauen in solche Seiten hat, verschickt die Free SMS am besten nur über Anbieter, wo gar keine Daten anzugeben sind. Einen solchen Anbieter finden Sie z. B. hier. Es gibt durchaus seriöse Seiten, die nicht einmal Werbung mitschicken. Viele Free SMS haben nämlich am Ende eine kleine Werbebotschaft für den Empfänger. Die stört aber in der Regel kaum, vor allem Kinder mit schmalem Taschengeldbudget nehmen sie gern in Kauf.
Und an alle, die sich doch bei einer Free SMS Seite anmelden möchten: immer das Kleingedruckte lesen. Dann kann so etwas am Ende gar nicht passieren. Trotzdem lassen Abzockerseiten nicht locker. Sollte doch etwas passieren, alles ignorieren und mit Gegenklage drohen. Dann geben die Meisten, ganz schnell Ruhe. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.